Tenuta Bocca di Lupo

Blick von der Tenuta Bocca di Lupo in die Reben

Spätestens im Mittelalter besiedelte der Mensch die Hochebene der Murgia. Gezähmt hat er das widerspenstige Land bis heute nicht. Charakterstarke Weine gewinnt er dem Terroir dennoch ab.

Im Obergeschoss der Tenuta Bocca di Lupo, die ehrwürdig inmitten von 140 Hektar Reblagen thront, stockt Betrachtern schon einmal der Atem: In der Ferne leuchten die Fassaden des Städtchens Minervino, im Westen wacht der erloschene Vulkan Vulture – und rundum ein Landstrich, der seit Jahrhunderten der urbanen Entwicklung trotz. In der Alta Murgia sind die Spuren des Menschen dünn gesät ...

Eisige Winter, von spektakulären Canyons zerklüftetes Gelände, zähe Nebelschwaden und starke Temperaturschwankungen … Die felsige Steppenlandschaft verlangt Weinbauern alles ab! Das so faszinierende wie anspruchsvolle Terroir zu kultivieren, erfordert Demut gegenüber der Natur – es würdigt Geduld und Nachsicht jedoch mit dem Geschenk reicher, unschätzbar wertvoller Ernten. Insofern passt der Name der Tenuta wunderbar hierher, der italienische Glückwunsch «In boca di lupo» bedeutet in etwa so viel wie «Hals- und Beinbruch». Genau wie die gesamte doc Castel del Monte geniesst die Kellerei einen vorzüglichen Ruf weit über Apulien hinaus. Trauben wie Aglianico, Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Fiano Puglia, Moscato Reale und Nero di Troia fügen sich den klimatischen Bedingungen und haben fest Wurzeln geschlagen in den kalkhaltigen Böden. Die Architektur des festungsähnlichen Hauptgebäudes mit seinen dicken Mauern lehnt sich an die Gutshäuser früherer Jahrhunderte an, der darunterliegende Keller fasst sagenhafte 1000 Eichenfässer.

Webseite des Produzenten

Innenhof der Tenuta Bocca di Lupo
Barriquefässer im Keller der Tenuta Bocca di Lupo
Rebberge der Tenuta Bocca di Lupo
Vito Palumbo, Brand Manager von Tormaresca

Vito Palumbo

CEO Tenuta Bocca di Lupo & Tormaresca

«Neben dem Wein ist die Alta Murgia auch für die Jagd berühmt.Stauferkönig Friedrich II wusste beide Vorzüge zu schätzen – schon vor über 800 Jahren!»