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Wild auf Wild

Wenn Reh, Hirsch und Co. auf den Teller kommen, darf es im Glas kräftig, würzig und elegant werden. Nebbiolo, Barolo, Barbera und Pinot nero sind wie gemacht für die wilde Küche des Herbstes – mit saftiger Frucht, feinen Tanninen und ordentlich Tiefgang.

Der Verführerische

Ein reinsortiger Nebbiolo aus dem Piemont, Teil der Selezioni Batasiolo. Rubinrot leuchtend, öffnet sich die Nase langsam. Reife Pflaumen und rote Früchte treffen auf würzige Nuancen, die an trockenes Unterholz erinnern. Geschmeidig und harmonisch, getragen von Substanz, mit einem Ausklang, der verweilt. Eine Entdeckung zu traditionelle Schmorgerichten!

Der Aristokrat

Ein Barolo zum Freundschaftspreis. Die Nebbiolo-Trauben stammen aus den berühmten Lagen um Monforte, Serralunga und Castiglione Falletto. Feine Noten von Beeren, Veilchen und Gewürzen. Vollmundig und gut strukturiert, mit saftigen, feingeschliffenen Tanninen und typischer Säure. Teils in grossen Fässern, teils in Barriques gereift. Mittellanger Abgang mit elegantem, langem Finale.

«Der grosse Vogel»

Der Bricco dell’Uccellone – ein kraftvoller Barbera, benannt nach einer eigenwilligen Frau, die allein auf dem Hügel lebte, stets in Schwarz gekleidet und mit markanter Nase. Ihr Spitzname: «der grosse Vogel». Der Wein ist intensiv, strukturiert, mit Tiefgang. Reife dunkle Beeren, Sauerkirsche, getrocknetes Obst, Gewürze, feine Röstaromen und ein langer, eleganter Nachhall. Einer der grossen Klassiker des Piemont.

Der Purist

Seit 2021 entsteht Sancaba in der neu gestalteten Kellerei, die aus dem ursprünglichen Bauernhaus auf dem Anwesen in San Casciano dei Bagni umgebaut wurde. Der Biobetrieb bleibt auch beim reinsortigen Pinot nero seinem Ziel treu: durch einen sanften, minimalistischen Ansatz bei der Weinbereitung die natürliche Frische und Reinheit des Weins zu bewahren.